Mitfahrerparkplätze 2026

 

Fahrgemeinschaften sind eine Praxis mit großem Entwicklungspotenzial. Es handelt sich um eine Mobilitätslösung, mit der die Auswirkungen auf die Luftqualität begrenzt und Staus auf den Straßen bekämpft werden können. Neben dem kollektiven Nutzen bietet diese Praxis auch eine kostengünstige Mobilitätsoption und erweitert das persönliche Netzwerk.

Die Arbeitsgruppe "Verkehr" des Gipfels der Großregion beschäftigt sich seit 2016 mit der Förderung von Fahrgemeinschaften. Die Zusammenarbeit zwischen dem GIS-GR und den Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe hat bereits zur Erstellung der Karten der Mitfahrerparkplätze in den Jahren 2016 und 2021 geführt.

Die Daten stammen aus einer Vielzahl von Quellen:

  • Lothringen: BNLC, CC Pays de Bitche, CC Sarrebourg Moselle Sud, CC Sud Messin, Conseil Départemental de Meurthe-et-Moselle, Eurométropole de Metz, Frontaliers Grand Est, Le Républicain Lorrain, PETR du Pays de la Déodatie, SANEF, Thionville Fensch Agglomération
  • Rheinland-Pfalz: Landesbetrieb Mobilität (LBM)
  • Saarland: GDI-SL 2026
  • Wallonie: SPW - Mobilité et Infrastructures

Im Jahr 2026 gibt es 413 Mitfahrparkplätze mit insgesamt 14.589 Stellplätzen in der Großregion. Dies entspricht einem Zuwachs von 55 Standorten und 2.962 Stellplätzen (+25%) im Vergleich zur Zählung aus dem Jahr 2021. Während die Zahl der Stellplätze im Saarland stabil geblieben ist, verzeichnet die Wallonie mit +40 % den stärksten Anstieg. In Lothringen betrug der Anstieg +25 %. Dieses Ergebnis unterstreicht die regelmäßigen Bemühungen, das Netzwerk der Mitfahrerparkplätze zu stärken.

Obwohl das Großherzogtum Luxemburg über keine Mitfahrerparkplätze im eigentlichen Sinn anbietet, verfügt es über eine große Anzahl von Park & Ride-Anlagen, die ebenfalls diese Funktion erfüllen können.

Die Karte fügt sich zudem in die Logik der grenzüberschreitenden Mobilitätskonzepte (SMOT) ein, die 2009 zwischen Luxemburg und Lothringen, 2015 zwischen Luxemburg und der Wallonie, sowie 2016 zwischen Luxemburg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland erstellt wurden, um die jeweiligen Maßnahmen für eine nachhaltigere und effizientere Mobilität zu koordinieren.

 

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