Strategische Achse 4: Gemeinsame Weiterentwicklung der Projekte und Strukturen der Großregion unter stärkerer Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger

Unter der strategischen Achse 4 „Gemeinsame Weiterentwicklung der Projekte und Strukturen der Großregion unter stärkerer Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger“ der operativen Strategie des REKGR können nur wenige operative Maßnahmen identifiziert werden, die eine Verräumlichung der Maßnahmen des REKGR ermöglichen.

 

Operative Maßnahme

Erläuterung

Schaffung von Governancestrukturen, die auch eine Einbindung der kommunalen Ebene ermöglichen

Die Kommunen bilden einen zentralen Akteur der Region, da sie über exekutive Instrumente der Raumplanung verfügen, die für die Umsetzung des REKGR von Bedeutung sind.

Entwicklung von Maßnahmen zur Mobilisierung von Bürgern und jungen Menschen im Hinblick auf die Transformationsprozesse

Unter der Maßnahme können die Gebiete gekennzeichnet werden, in denen ein hoher Anteil an junger Bevölkerung vorzufinden ist.

Einführung von Steuerungsinstrumenten für die Regionalplanung, um die Wandlungsprozesse gemeinsam zwischen den institutionellen Akteuren anzugehen

In allen Teilgebieten der Großregion werden Instrumente der Raumordnung angewendet. Die Ziele dieser Strategien und Pläne unterscheiden sich, und sind per se nicht miteinander vergleichbar. Es gibt dennoch ähnliche Leitziele der Raumordnungspläne. So kann die Ausweitung von Zentralität als Konsequenz einer Erweiterung urbaner Funktionen oder eines Bevölkerungswachstums von Ober- und Mittelzentren der Großregion in den Planungsdokumenten identifiziert werden. Verkehrs- und Transportkorridore finden sich ebenfalls in allen Raumordnungsplänen- und -strategien und können dadurch für die Verräumlichung der REKGR herangezogen werden. Räumliche Funktionen von Flächen der Siedlungsgebiete als urbane Zentren und Naturräumen als Gebiete für den Naturschutz bzw. für die Naturerhaltung sind ebenfalls für jedes Teilgebiet der Großregion vorhanden.

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