Raumentwicklungskonzept der Großregion (REK-GR)

Das Projekt REKGR soll zu einem Raumentwicklungskonzept führen, das von allen Akteuren der Großregion geteilt wird, um die Innovation in der Großregion durch die Identifizierung von Problemen und Chancen zu fördern. Diese ergeben sich aus den fortlaufenden sozioökonomischen Entwicklungsdynamiken und aus der Definition einer integrierten polyzentrischen und grenzübergreifenden Strategie, die die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Großregion erhöhen soll.

Das Projekt ist Teil des spezifischen Ziels 8 („die grenzüberschreitenden Kooperationen im Bereich F&E verstärken, um die Großregion zu einem Standort für Exzellenzforschung zu machen“) des Programms Interreg V A Großregion. Es startete am 1. Januar 2018 für einen Zeitraum von 4 Jahren. Das veranschlagte Gesamtbudget für dieses Projekt beläuft sich auf 1.491.627,41€, davon 801.263,27€ EFRE-Mittel.

Die Partnerschaft des Projekts REKGR besteht aus 25 Projektpartnern, von denen 9 über ein Budget verfügen. Es handelt sich hierbei um das Ministerium für Nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur - Abteilung für Raumentwicklung, das Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (Liser), die Universität Lüttich, die Freie Universität Brüssel, die katholische Universität Louvain, die Universität Aix-Marseille, das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport Saarland, das Ministerium des Inneren und für Sport Rheinland-Pfalz,  Moselle Attractivitée,  die Präfektur der Region Grand Est, die Region Grand Est, den Conseil Départemental de la Meuse, den Conseil Départemental de la Moselle, den Conseil Départemental de Meurthe-et-Moselle, die Direction générale de l’Aménagement du territoire, du Logement, du Patrimoine et de l’Energie (DG04), IDELUX, das Institut national de la statistique et des études économiques (STATEC), EuRegio SaarLorLux + asbl., das Städtenetz QuattroPole Luxembourg - Metz - Saarbrücken – Trier, den EVTZ Alzette Belval, die Universität der Großregion – UniGR a.s.b.l., den Regionalverband Saarbrücken, die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Koblenz, die Planungsgemeinschaft Region Trier und die Stadt Kaiserslautern.

Die erste Aktion besteht darin, eine gemeinsame Wissensbasis und eine gemeinsame Sprache aufzubauen. Aufgrund von sozioökonomischen und territorialen Indikatoren soll eine Diagnose erstellt werden, die eine Verräumlichung der Problematiken ermöglicht und auf deren Basis eine Reihe von kartographischen Darstellungen der Chancen und Risiken und erstellt werden. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden die Strategie für die territoriale Entwicklung ausgearbeitet und Aktionen zur Gewährleistung einer operationellen Komponente festgelegt. Um ein gemeinsames Ergebnis zu erzielen, wird die Arbeit Gegenstand grenzüberschreitender partizipativer Workshops sein, bei denen lokale Akteure und thematische Experten zusammenkommen, um die Unterstützung der Interessengruppen in der Großregion zu stärken.

Das Projekt REKGR arbeitet eng mit den Interreg V A Großregion Projekten Uni GR – Center for Border Studies und MMUST zusammen, um die allgemeine Kohärenz und den Wissenstransfer zwischen wissenschaftlichen, institutionellen und operativen Akteuren sicherzustellen.

 

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