Strategische Achse 1: Transformationsprozesse antizipieren, begleiten und lenken, um in der Lage zu sein, effizient reagieren zu können

Die Großregion verfügt über zahlreiche Potentiale, die durch Maßnahmen der strategischen Achse 1 „Transformationsprozesse antizipieren, begleiten und lenken, um in der Lage zu sein, effizient reagieren zu können“ der operativen Strategie des REKGR genutzt werden können.

 

Operative Maßnahme

Erläuterung

Nutzung des Potenzials für die Internationalisierung der Hochschulen als zentrale Akteure bei der Förderung von Austausch, Spitzenforschung und Innovation

Es finden sich in der Großregion viele Forschungsinstitute und Universitäten, die an Projekten des Horizon 2020 Forschungsförderungsinstruments beteiligt sind. Darüber hinaus stellen die Universitätsstandorte in der Großregion zentrale Akteure der operativen Maßnahme dar. Besonders die Universität der Großregion, die einen Teil der mittelgroßen und großen Universitäten der Großregion an den verschiedenen Standorten bündelt, nimmt für das Ziel der Internationalisierung eine Schlüsselrolle ein.

Beschleunigung der verstärkten Zusammenarbeit im Bereich der Innovationsstrategien zur Intelligenten Spezialisierung zwischen den Teilgebieten der Großregion

Zahlreiche Schnittpunkte bestehen zwischen den Regionalen Innovationsstrategien der Teilgebiete der Großregion. Die Spezialisierungen der industriellen Produktion, der Energieproduktion, der Telekommunikation und im Bereich Gesundheit und Soziales sind in allen Teilgebieten vorzufinden. Darüber hinaus gibt es Potential für Synergien, z.B. zwischen den Spezialisierungen Land- und Forstwirtschaft und Bauen, die zwischen Teilgebieten genutzt werden können.

Sicherung einer grenzüberschreitenden grünen Infrastruktur, die für den Erhalt der Biodiversität sorgt

Zahlreiche grenzüberschreitende Korridore existieren bereits über die Grenzen der Großregion hinweg. Dennoch gibt es an einigen Grenzgebieten weiteres ökologisches Verflechtungspotential, welches ausgebaut werden kann.

Die Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten als Reaktion auf Anpassungsprozesse in den Bereichen Umwelt, Energie und Klimaschutz vorantreiben

Die operative Maßnahme ist in den Gegenden der Großregion besonders relevant, in denen hohe Mengen an Treibhausgasemissionen aufgrund industrieller Produktion zu verzeichnen sind. Zahlreiche Akteure arbeiten in der Großregion bereits an neuen Ansätzen, was durch die Interreg Projektpartner dargestellt werden kann, die unter dem thematischen Ziel 6 „Erhaltung und Schutz der Umwelt sowie Förderung der Ressourceneffizienz“ kooperieren.

Schutz der Wasserressourcen, um ein Gleichgewicht zwischen der Wassernutzung und der Qualität der verfügbaren Ressourcen zu finden

In der Großregion gibt es zahlreiche Gebiete mit schlechtem Grundwasserzustand, in denen Maßnahmen unter der operativen Maßnahme umgesetzt werden könnten.

Untersuchung und Nutzung der Möglichkeiten für Synergien bei der Digitalisierung der Industrie (Industrie 4.0) im verarbeitenden Sektor

Eine hohe Anzahl an Beschäftigten im produzierenden Sektor verdeutlicht einen hohen Anpassungsbedarf für die industrielle Produktion der Großregion.

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