Monitoring

Die Umsetzung von Maßnahmen und anderen Faktoren verändern die sozio-ökonomische Situation in einer Region. Monitoring ermöglicht es über Veränderungen und den Fortschritt von Maßnahmen informiert zu bleiben, um Feinjustierungen bei der Umsetzung von Politiken zu erlauben.

Die operative Strategie des REKGR befindet sich derzeit vor der Umsetzungsphase. Erste Ideen für ein Monitoring wurden bereits im Rahmen des Interreg SDTGR/REKGR Projekts definiert und können weiterentwickelt werden. Monitoring hat zwei Dimensionen: zum einen ist eine wichtige Aufgabe des Monitorings die Dokumentation von Hindernissen, Erfolgen und erfolgreichen Methoden, die in der Großregion durchgeführt wurden. Das gesicherte implizite Wissen kann dazu genutzt werden die Umsetzung und die verwendeten Mechanismen weiter anzupassen. Zum anderen erlaubt Monitoring die Raumbeobachtung. Mit dem GIS-GR verfügt der KARE bereits über ein sehr gut funktionierendes Instrument der Raumbeobachtung. Das Monitoring von Aspekten des REKGR kann durch dieses Instrument gewährleistet werden.

 

Empfehlung 22: Hindernisse, Erfolge und erfolgreiche Ansätze der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für das REKGR dokumentieren und kommunizieren.

Die Großregion verfügt über eine hohe Dichte an grenzüberschreitend arbeitenden Institutionen. Durch grenzüberschreitende Kooperation werden Potentiale genutzt und Risiken abgewehrt, was durch individuelle Maßnahmen nicht möglich wäre. Weiterhin gibt es Grenzhindernisse, die das grenzüberschreitende Arbeiten erschweren. Um den Mehrwert des REKGR besser zu verdeutlichen, könnten erfolgreiche Beispiele und Kooperationsansätze, die zum Erfolg geführt haben aufbereitet werden. Möglichkeiten zur Kapitalisierung der erfolgreichen Maßnahmen wären z.B. eine Kennzeichnung von Projekten, die auf das REKGR zurückzuführen sind oder eine strukturierte Erfassung von Hindernissen, Verfahren, Erfahrungen und Ergebnissen. Dadurch könnte man auch Fachpolitiken, die bisher wenig oder gar nicht grenzüberschreitend Arbeiten, davon überzeugen grenzüberschreitend aktiv zu werden. Ein zusätzlicher Nebeneffekt einer Dokumentation der erfolgreichen Ansätze wäre die Sicherung des erarbeiteten impliziten Wissens der Akteure der Großregion.

 

Empfehlung 23: Fortsetzung und Vertiefung der Aktivitäten des GIS-GR.

Mit dem GIS-GR verfügen der Gipfel der Großregion und die thematischen Arbeitsgruppen über ein Raumbeobachtungsinstrument, welches zu vielen Aspekten Informationen liefert. Die Arbeit des GIS-GR wird von den Mitgliedern des KARE als sehr hilfreich angesehen und soll weiter fortgesetzt werden. Künftig könnten anhand der Raumbeobachtung auch Aussagen zum Umsetzungsgrad bzw. Monitoring des REKGR oder einzelner operativer Maßnahmen gemacht werden. Um dies zu bewältigen, benötigt das GIS-GR angemessene Ressourcen, um diese Funktion zu erfüllen. Die Ressourcen können auf unterschiedliche Art bereitgestellt werden, z.B. eine finanzielle Aufstockung, die Aufstockung an Personal des GIS-GR, die intensivierte Kooperation zwischen den für Geoinformatik zuständigen Stellen, etc.

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