Anteil der Bevölkerung im Alter von 25 bis 34 Jahren - 2024

 

Die Karte zeigt den Anteil der Bevölkerung im Alter von 25 bis 34 Jahren mit einem Hochschulabschluss im Jahr 2024. Sie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem GIS-GR und der Arbeitsgruppe Hochschulwesen und Forschung des Gipfels der Großregion auf Grundlage von Daten, die von Eurostat bereitgestellt wurden. Es handelt sich um eine Aktualisierung der Karte, die den Anteil der Bevölkerung im Alter von 30 bis 34 Jahren mit einem Hochschulabschluss im Jahr 2019 veranschaulicht.

Die Daten werden auf der NUTS-2-Ebene angezeigt, die den folgenden Gebietskörperschaften der Großregion entspricht:

  • Grand Est: ehemalige Regionen
  • Luxemburg: Großherzogtum
  • Rheinland-Pfalz: ehemalige Regierungsbezirke
  • Saarland: Bundesland Saarland
  • Wallonie: Provinzen

Auf der interaktiven Karte im Geoportal der Großregion kann der Anteil der Bevölkerung mit Hochschulabschluss für jede Gebietskörperschaft abgerufen werden.

Die Europäische Union strebt an, dass bis 2030 mindestens 45% der 25- bis 34-Jährigen einen Hochschulabschluss (ISCED-Stufe 5-8) haben. Dieses Ziel ist ehrgeiziger als das für 2020 (40 % der 30–34-Jährigen) und fördert die Anhebung des Qualifikationsniveaus.

Im Jahr 2024 liegen laut Eurostat-Daten auf NUTS-2-Ebene zwei Gebiete der Großregion deutlich über dem für 2030 festgelegten europäischen Ziel: die wallonische Provinz Wallonisch-Brabant (64,4%) und das Großherzogtum Luxemburg (63,8%). Im Vergleich zu den NUTS-2-Gebieten in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz weisen nur zwei weitere Gebiete einen höheren Anteil auf: die Île-de-France (68,5 %) und die niederländische Provinz Utrecht (66,2 %).

Fünf Gebiete der Großregion weisen eine Quote zwischen 40 % und 44 % auf und liegen damit leicht unter dem europäischen Ziel: die wallonischen Provinzen Lüttich (44,3%), Luxemburg (42,4 %) und Namur (40,3%), die ehemalige Region Lothringen (41,0%) und der ehemalige Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz (40,0%) in Rheinland-Pfalz.

Die anderen Teilgebiete der Großregion weisen Prozentsätze zwischen 30% und 40% auf, die deutlich unter dem europäischen Ziel liegen: die wallonische Provinz Hennegau (37,8%), die beiden ehemaligen Regierungsbezirke Trier (32,9%) und Koblenz (32,8%) sowie das Saarland (30,5%).

In diesem Zusammenhang ist die Besonderheit des deutschen Ausbildungssystems hervorzuheben, das großen Wert auf die duale Ausbildung und auf die nicht-tertiäre berufliche Weiterbildung (Meisterbrief, Technikerabschluss) legt. Das Wirtschaftsgefüge in Rheinland-Pfalz besteht zum großen Teil aus KMUs, hauptsächlich Verarbeitungsbetriebe, die eher nach qualifizierten Arbeitskräften verlangen als nach Hochschulabsolventen oder ähnlichem.

 

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