2024: NUTS 3

 

Die Karte ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem GIS-GR und der Arbeitsgruppe Tourismus des Gipfels der Großregion auf Grundlage von Daten, die von Eurostat bereitgestellt wurden. Sie zeigt die absolute Anzahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben und das Verhältnis zwischen touristischen Übernachtungen und Bevölkerung im Jahr 2024.

Die Daten werden auf der NUTS-3-Ebene angezeigt, die den folgenden Gebietskörperschaften der Großregion entsprechen:

  • Grand Est: Departements
  • Luxemburg: Großherzogtum
  • Rheinland-Pfalz: Landkreise und kreisfreie Städte
  • Saarland: Landkreise
  • Wallonie: Arrondissements

Das Bezugsjahr ist 2024 für die touristischen Übernachtungen und die Bevölkerungszahlen.

Auf der interaktiven Karte im Geoportal kann die Gesamtzahl der Übernachtungen und das Verhältnis zur Einwohnerzahl für jede einzelne Gebietskörperschaft abgerufen werden.

 

Welche Tourismusintensität in der Großregion?

Im Jahr 2024 werden in der Großregion 42.522.345 Übernachtungen gezählt, dies entspricht gemäß Eurostat einem Durchschnitt von 3,6 Übernachtungen pro Einwohner.

Betrachtet man die Gesamtzahl der Übernachtungen im Jahr 2024, so sind das Großherzogtum Luxemburg und das Departement Moselle die Spitzenreiter innerhalb der Großregion mit über 3.650.000 Übernachtungen. Das Departement Vogesen folgt mit über 2.000.000 Übernachtungen. Mehrere Gebiete verzeichnen mehr als eine Million Übernachtungen, darunter die rheinland-pfälzischen Landkreise Cochem-Zell, Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel und Trier-Saarburg sowie das französische Departement Meurthe-et-Moselle und die französischsprachigen Gemeinden des wallonischen Arrondissements Verviers.

Der Indikator der Tourismusintensität, also das Verhältnis zwischen der Anzahl der Übernachtungen und der Wohnbevölkerung, zeigt dagegen ein anderes Bild. Zwei Regionen liegen in der großregionalen Rangliste deutlich an der Spitze: die beiden Landkreise Cochem-Zell und Vulkaneifel mit einem Verhältnis von 28,6 bzw. 23,3 Übernachtungen pro Einwohner. Der Landkreis Bernkastel-Wittlich (14,6) und die wallonischen Arrondissements Bastogne (17,7), Marche-en-Famenne (15,2) und Neufchâteau (13,1) weisen ein Verhältnis von über 10 auf.

Unter den französischen Departements weisen die Vogesen die höchste Quote auf (5,7). Im Saarland liegt der Landkreis Sankt Wendel mit 8,8 Übernachtungen pro Einwohner an der Spitze. Das Großherzogtum Luxemburg weist eine Quote von 5,5 auf. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens liegt sie bei 6,6.

Tatsächlich weisen der nördliche und westliche Teil von Rheinland-Pfalz (Eifel und Täler der Mosel, des Rheins und der Ahr), das belgische Luxemburg (Ardennentäler der Ourthe und der Semois) sowie das Großherzogtum (Hauptstadt, Ösling, Müllerthal) beliebte Tourismusregionen auf.

Im Gegensatz dazu ist die Quote im saarländischen Landkreis Neunkirchen sowie in den wallonischen Arrondissements Waremme und Soignies (alle 0,5) am niedrigsten.



 

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