2024: NUTS 2
Die Karte ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem GIS-GR und der Arbeitsgruppe Tourismus des Gipfels der Großregion auf Grundlage von Daten, die von Eurostat bereitgestellt wurden. Sie zeigt die absolute Anzahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben und das Verhältnis zwischen touristischen Übernachtungen und Bevölkerung im Jahr 2024. Es handelt sich um eine Aktualisierung der Karte, die dieselben Daten für das Jahr 2022 zeigt.
Die Daten werden auf der NUTS-2-Ebenen angezeigt, die den folgenden Gebietskörperschaften der Großregion entsprechen:
- Grand Est: ehemalige Regionen
- Luxemburg: Großherzogtum
- Rheinland-Pfalz: ehemalige Regierungsbezirke
- Saarland: Bundesland Saarland
- Wallonie: Provinzen
Das Bezugsjahr ist 2024 für die touristischen Übernachtungen und die Bevölkerungszahlen.
Auf der interaktiven Karte auf dem Geoportal kann die Gesamtzahl der Übernachtungen und das Verhältnis zur Einwohnerzahl für jede einzelne Gebietskörperschaft abgerufen werden.
Welche Tourismusintensität in der Großregion?
Im Jahr 2024 werden in der Großregion 42.522.345 Übernachtungen gezählt, dies entspricht gemäß Eurostat einem Durchschnitt von 3,6 Übernachtungen pro Einwohner.
Betrachtet man die Gesamtzahl der Übernachtungen im Jahr 2024, so ist der ehemalige Regierungsbezirk Koblenz der Spitzenreiter innerhalb der Großregion mit ca. 7.690.000 Übernachtungen. Die ehemalige Region Lothringen (7 360 000) und die beiden anderen ehemaligen Regierungsbezirke in Rheinland-Pfalz, Rheinhessen-Pfalz (6.140.000) und Trier (6.025.000), zählen mehr als 6.000.000 Übernachtungen. Das Großherzogtum Luxemburg und die belgische Provinz Luxemburg folgen dahinter mit über 3.000.000 Übernachtungen. In der belgischen Provinz Brabant Wallon (570.000) ist die Zahl der Übernachtungen am niedrigsten.
Der Indikator der Tourismusintensität, also das Verhältnis zwischen der Anzahl der Übernachtungen und der Wohnbevölkerung, zeigt dagegen ein anderes Bild. Zwei Regionen liegen in der großregionalen Rangliste deutlich an der Spitze: der ehemalige Regierungsbezirk Trier und die belgische Provinz Luxemburg mit einem Verhältnis von 11,4 bzw. 10,2 Übernachtungen pro Einwohner. Mit großem Abstand folgen auf diese Regionen das Großherzogtum Luxemburg (5,5) und der ehemalige Regierungsbezirk Koblenz (5,0).
Tatsächlich weisen der nördliche und westliche Teil von Rheinland-Pfalz (Eifel und Täler der Mosel, des Rheins und der Ahr), das belgische Luxemburg (Ardennentäler der Ourthe und der Semois) sowie das Großherzogtum Luxemburg (Hauptstadt, Ösling, Müllerthal) beliebte Tourismusregionen auf.
Im Gegensatz dazu ist das Verhältnis im Saarland (2,4) sowie in den belgischen Provinzen Liège (2,4), Brabant wallon (1,4) und Hainaut (1,0) am niedrigsten.
Vergleich mit den Nachbarregionen
Vergleicht man die Regionen der Großregion mit den Gebieten im Umfeld dieses Kooperationsraums, so fällt auf, dass die Positionierung der großregionalen Gebiete nach den absoluten Zahlen und dem Verhältnis zur Wohnbevölkerung unterschiedlich ausfällt.
In absoluten Zahlen zieht die Ile de France mit rund 83.680.000 Übernachtungen im Jahr 2025 die meisten Besucher unter den französischen, belgischen, deutschen, luxemburgischen und niederländischen Gebieten an. In der näheren Umgebung der Großregion verzeichnen die niederländischen Provinz Limburg, die belgische Provinz West-Vlaanderen sowie die deutschen Regierungsbezirke Köln, Darmstadt und Karlsruhe im Jahr 2024 mehr als 10.000.000 Übernachtungen. Diese Zahlen liegen weit über denen der Großregion, wo der ehemalige Regierungsbezirk Koblenz 7.690.000 verzeichnet.
Der Indikator der Tourismusintensität weist die niederländische Provinz Zeeland mit einem Wert von 33,6 als Spitzenreiter aus. In Nähe der Großregion weist nur die niederländische Provinz Limburg (12,2) einen höheren Wert auf als der ehemalige Regierungsbezirk Trier (11,4) und die wallonische Provinz Luxemburg (10,2). Die anderen Teilräume der Großregion liegen im internationalen Vergleich weiter unten.
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