UNESCO Stätten 2025
Die Karte ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem GIS-GR und der Arbeitsgruppe „Kultur“ des Gipfels der Großregion zurück. Sie listet die wichtigsten Kulturstätten der Großregion auf, die in den verschiedenen UNESCO-Welterbelisten aufgeführt sind:
- Welterbe: 75 Stätten
- Immaterielles Kulturerbe: 31 Stätten
- Weltdokumentenerbe: 5 Stätten
- Global Geoparks: 3 Stätten
- Programm Mensch und Biosphäre (MAB) - Biosphärenreservate: 4 Stätten
Seit 2020 ist die Zahl der als Welterbe eingetragenen Stätten stark gestiegen, insbesondere im Jahr 2023 mit der Aufnahme von 42 Grab- und Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs (Westfront) in der Wallonie und im lothringischen Teil des Grand Est. Zu den jüngsten Einträgen gehören auch Spa und Bad Ems als bedeutende Kurstädte Europas, die SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz sowie der Niedergermanische Limes in Remagen (alle 2021 eingetragen).
Was das immaterielle Kulturerbe betrifft, ist auf der Karte nur eine neue Eintragung zu finden: die Stelzenturniere von Namur (2021). Andere kürzlich hinzugekommene Einträge wie die traditionelle Bewässerung, das Hebammenwesen, die Transhumanz, die Kunst des Trockensteinmauerns und die Jahrmarktskultur, gehören mehreren Ländern an und sind daher nicht mit einem bestimmten Ort in der Großregion verbunden.
Das Weltdokumentenerbe wurde 2023 um die Karolingische Handschriften aus der Hofschule Kaiser Karls des Großen - Ada Evangeliar (Trier) - erweitert. Das MAB-Programm umfasst seit 2021 ein neues Biosphärenreservat: Moselle Sud in Lothringen.
Alle diese Stätten stehen für den kulturellen Reichtum und die landschaftliche Vielfalt der Großregion und all ihrer Teilregionen: Saarland - Lothringen - Luxemburg - Rheinland-Pfalz – Wallonie und Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens. Sie zeugen auch von der schrittweisen Umwandlung dieses grenzüberschreitenden Raums in einen gemeinsamen, dezentral organisierten und einmaligen Kultur- und Lebensraum im Herzen Europas.
Die Großregion bietet somit Denkmäler, Plätze, Städte, Festungsanlagen, Industriekomplexe und Kulturlandschaften von außergewöhnlichem universellem Wert. Von der Vorgeschichte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts sind nahezu alle historischen Epochen vertreten.
Die UNESCO-Welterbestätten der Großregion spiegeln ein Erbe wider, das über nationale Grenzen hinausgeht und eine reichhaltige und vielschichtige europäische Geschichte hervorhebt.
Der Kulturtourismus spielt eine wichtige Rolle bei der Entdeckung und Erschließung dieses Erbes, wobei das Welterbe-Programm heute das bekannteste und attraktivste unter den Programmen der UNESCO ist.
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