1. Sitzung des Netzwerks "Territorial Monitoring in Cross-Border Areas"

Das Netzwerk "Territorial monitoring in cross-border ares" traf sich am 5. und 6. Dezember 2019 erstmals im BBSR in Bonn.

Am 5. Dezember stellten die Partner (Deutschland und die benachbarten Staaten und Regionen) ihre Aktivitäten im Bereich der grenzüberschreitender Raumbeobachtung vor.  Das Büro Spiekermann&Wegener präsentierte den Entwurf des Indikatorenkatalogs für die Raumbeobachtung an den deutschen Grenzen, der Teil der Arbeiten im Rahmen des MORO-Projekts "Raumbeobachtung Deutschland und angrenzende Regionen" ist.

Am 6. Dezember diskutierten die Partner in kleinen Gruppen die nächsten Maßnahmen des Netzwerks. Das Netzwerk hat hierbei folgende Schwerpunkte definiert:

  • Sensibilisierung: Das Netzwerk sollte das Bewusstsein für die Bedeutung der grenzüberschreitenden Beobachtung schärfen, indem es seine Ergebnisse in jedem Land und auf europäischer Ebene verbreitet. Die Teilnahme an nationalen oder europäischen Veranstaltungen ermöglicht es dem Netzwerk, an Sichtbarkeit zu gewinnen.
  • Verbindungen zu bestehenden Initiativen herstellen: Da andere Initiativen und Netzwerke derzeit bereist mit grenzüberschreitenden Daten in anderen Teilen Europas arbeiten, sollten Möglichkeiten der Konvergenz geprüft werden. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, eine kritische Masse von Mitgliedern im Netzwerk zu erreichen, um eine ausreichende Wirkung zu erzielen. Schließlich könnten viele Probleme der Datenharmonisierung durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Nutzern und Datenanbietern gelöst werden. Dieses Netzwerk soll sich daher nicht auf die Nachbarländer Deutschlands beschränken, sondern auf andere europäische Länder ausgedehnt und mit anderen Initiativen verknüpft werden.
  • Bedürfnisse formulieren: Es ist notwendig, eine gemeinsame Definition der Bedürfnisse zu formulieren, um Lösungen zu finden, rechtliche Hindernisse zu beseitigen und konkrete Schritte zur Datenharmonisierung zu definieren. Daten zu den Grenzpendlerströmen sind ein vorrangiges Thema für alle bei diesem Treffen vertretenen Datennutzer und sollten in einem ersten Schritt behandelt werden.
  • Eine langfristige Vision verfolgen: Langfristig wäre eine europäische Plattform mit zentralem Zugang zu verfügbaren grenzüberschreitenden Daten eine große Verbesserung. Auch die Koordinierung mit der europäischen Kohäsionspolitik ist unerlässlich. 
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