Aus Frankreich ins Saarland am Arbeitsort (Kreise) : 2011-2019

Die Karte geht auf die Zusammenarbeit des GIS-GR und der Interregionalen Arbeitsmarktbeobachtungsstelle (IBA) zurück. Sie ist Teil des Berichts zur Arbeitsmarktsituation 2019/2020 in der Großregion, den die IBA für den Gipfel der Großregion erstellt hat.

 

Über die Hälfte der Franzosen an der Saar arbeitet im Regionalverband Saarbrücken

Die aus Frankreich einpendelnden Arbeitskräfte arbeiten überwiegend an Orten, an denen – neben Handel und wirtschaftsnahen Dienstleistungen – die Verarbeitende Industrie mit ihren Standorten der Metallverarbeitung bzw. der Automobil- und Zuliefererindustrie angesiedelt ist. So sind fast 60% der Grenzgänger im Regionalverband Saarbrücken, gut ein Fünftel im Kreis Saarlouis und 14% im Saarpfalz-Kreis beschäftigt. Auf die übrigen saarländischen Landkreise entfallen demgegenüber lediglich insgesamt 5% aller Einpendler aus Frankreich. Im Hinblick auf die Entwicklung der letzten acht Jahre ist zu erkennen, dass die Zahl der Grenzgänger in allen Landkreisen zurückgegangen ist: die Rückgänge sind im Kreis Saarlouis (wo Ford angesiedelt ist) mit -11,9% (ca. 500 Personen), im Saarpfalz-Kreis mit -13,4% (ca. 350 Personen) und in Merzig-Wadern mit -22,9% (ca. 150 Personen – der größte Arbeitgeber in diesem Kreis ist Villeroy&Boch, gefolgt von der Kohlpharma Vertriebs GmbH und SaarGummi) besonders deutlich. Die größte Anzahl an Arbeitsplätzen für Grenzgänger wurde im Regionalverband Saarbrücken abgebaut: gut -2.400 Arbeitsplätze (-20,4%).

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