Aus Frankreich in die Wallonie am Arbeitsort (Provinzen) : 2011-2019

Die Karte geht auf die Zusammenarbeit des GIS-GR und der Interregionalen Arbeitsmarktbeobachtungsstelle (IBA) zurück. Sie ist Teil des Berichts zur Arbeitsmarktsituation 2019/2020 in der Großregion, den die IBA für den Gipfel der Großregion erstellt hat.

 

Die Einpendler aus Frankreich arbeiten mehrheitlich in der Provinz Hainaut

Die aus Frankreich in die Wallonie einpendelnden Grenzgänger arbeiteten 2019 vor allem in den Arrondissements Ath (26,6%), Tournai (23,7%) und Arlon (20,3%). Zwischen 2011 und 2019 stieg die Anzahl der Einpendler mit Wohnort in Frankreich um circa 3,6%, was 1.048 Personen entspricht. Die größten absoluten Zuwächse verbuchten die Arrondissements Ath mit 2.133 neuen Grenzgängern aus Frankreich sowie Charleroi (+934) und Arlon (+472). Starke Verluste musste dahingegen das Arrondissement Neufchâteau hinnehmen: waren hier 2011 noch 1.225 Personen aus Frankreich beschäftigt, waren es zehn Jahre später nur noch 20. Auch Mons und Mouscron verzeichneten Verluste von mehreren hundert Einpendlern. Die prozentual starken Veränderungen in Liège, Verviers und Philippeville sind dahingegen aufgrund der geringen Fallzahlen zu vernachlässigen.

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