Grenzgängerströme

Analyse der Grenzgängerströme in der Großregion

Die in der Folge vorgestellten Karten entstammen einer Zusammenarbeit zwischen dem GIS-GR und der Interregionalen Arbeitsmarktbeobachtungsstelle (IBA) der Großregion, welche die den Karten zugrundeliegenden Daten zur Verfügung gestellt hat.

Die Analyse der Grenzpendlerströme in der Großregion hat zum Ziel, eine Bestandsaufnahme der grenzüberschreitenden Dynamik des großregionalen Arbeitsmarktes vorzunehmen. Die Untersuchung ermöglicht es nicht nur, die Herkunfts- und Zielgebiete der Grenzgängerströme zu bestimmen, sondern sie hebt ebenfalls die sozioökonomischen Unterschiede zwischen den großregionalen Teileinheiten, die wirtschaftliche Dynamik der einzelnen Regionen, die Mobilität der Arbeitnehmer sowie die Auswirkungen auf die Verkehrsnetze und die Umwelt hervor.

Ziel ist es, Antworten auf folgende Fragen zu geben:

  • In welchen Regionen arbeiten die Grenzpendler in der Großregion und was sind die Tendenzen?
  • Woher kommen die Pendler hauptsächlich?
  • Auf welche Ursachen sind die Richtung und die Bedeutung der Pendlerströme zurückzuführen?
  • Wie ist die Entwicklung der Grenzpendlerzahl in den letzten Jahren verlaufen?
  • Welche Hauptfaktoren verstecken sich hinter dieser Entwicklung?
  • In welchen Wirtschaftszweigen arbeiten die Grenzpendler?

Nachfolgend eine Zusammenfassung der wichtigsten Feststellungen, die sich aus der Untersuchung der Grenzgängerströme in der Großregion ergeben:

  • Das Großherzogtum Luxemburg zieht die Mehrzahl der Pendlerströme innerhalb der Großregion mit knapp 150 000 Grenzpendlern aus den benachbarten Regionen an
  • Nach Luxemburg weisen die Wallonie und das Saarland die höchsten Zahlen einkommender Pendler auf
  • Die Mehrzahl der Grenzpendler der Großregion hat ihren Wohnsitz in Frankreich
  • Es gibt einen Anstieg der Grenzgängerströme nach Luxemburg während des letzten Jahrzehnts im Gegensatz zu einer rückläufigen Zahl der französischen Grenzpendler in den deutschen Bundesländer
  • Es gibt eine eher industriell geprägte grenzüberschreitende Beschäftigung in Deutschland gegenüber einer verhältnismäßig höher qualifizierten Arbeit in Luxemburg
  • Eine immer höhere Qualifizierung der Grenzpendler
  • Fortschreitende Tertiarisierung der grenzüberschreitenden Beschäftigung in der Großregion

In den nachfolgenden Kapiteln erfolgt eine detaillierte Analyse der Regionen, welche die bedeutendsten grenzüberschreitenden Dynamiken hinsichtlich der Grenzgängerströme in der Großregion aufweisen:

  • Grenzgängerstöme nach Luxemburg nach Wohnort
  • Grenzgänger in den deutschen Bundesländern nach Arbeitsort
  • Grenzgängerströme zwischen der Wallonie und Frankreich
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