Entwicklung der Gesamtzahl der jungen Arbeitslosen 2008-2012

Die Karte illustriert die Entwicklung der Gesamtzahl der jungen Arbeitsuchenden (15-24 Jahre) zwischen 2008 und 2012. Die Daten werden für folgende territoriale Ebenen dargestellt:

  • DG Belgien: Kantone
  • Lothringen: Arbeitsmarktregionen (zones d’emploi)
  • Luxemburg: das gesamte Großherzogtum
  • Rheinland-Pfalz: Landkreise
  • Saarland: Landkreise
  • Wallonien: Arrondissements

Bei den Teilregionen der Großregion weist lediglich Rheinland-Pfalz einen Rückgang der Anzahl junger Arbeitsuchender auf (-12,8%, siehe Tabelle 2). Allerdings stehen die Städte Speyer, Pirmasens, Neustadt, Mainz, Ludwigshafen und vor allem Worms (+22,5%) in Kontrast zu der durchschnittlichen Entwicklung des Bundeslandes.

Wenngleich die Mehrzahl der großregionalen Teilregionen einen Anstieg der Zahl junger Arbeitsloser innerhalb des analysierten Zeitraums erlebt hat, fand die bemerkenswerteste Entwicklung mit einem durchschnittlichen Anstieg von 37.3% in Luxemburg statt.

In Lothringen sehen sich alle Arbeitsmarktregionen einer negativen Entwicklung des Arbeitsmarktes junger Menschen gegenübergestellt. Die Arbeitsmarktregionen von Sarrebourg und Commercy sind beispielsweise von einem Anstieg über 30% geprägt. Bis auf Sarreguemines (8,3%) weisen zudem alle anderen Arbeitsmarktregionen einen Anstieg der Zahl junger Arbeitsloser jenseits von 10% auf.

Dem gegenüber lässt sich durch die Karte feststellen, dass die Entwicklung im Saarland und in der Wallonie heterogener von statten geht. Im Saarland steht die rückgängige Entwicklung junger Arbeitsloser im Landkreis Sankt Wendel (-22,8%) im starken Gegensatz zu der Situation im Landkreis Saarlouis. Letzterer weist den stärksten Arbeitslosenanstieg (+48,1%) aller untersuchten Gebiete auf.

Was die Wallonie betrifft, so sind die Veränderungen der Zahl junger Arbeitsuchender relativ gering. Dies spiegelt sich auch im regionalen Durchschnitt wieder. Mit Ausnahme des Arrondissements Marche-en-Famenne (+10,1%) liegen alle prozentualen Veränderungen zwischen -10% und +10%.

Zum letzten Mal aktualisiert am