Aggregiert nach territorialer Ebene - 2007

Die Karte „Gesamtbevölkerung 2007 aggregiert nach territorialer Ebene“ illustriert die Verteilung der Bevölkerung im Jahr 2007 aggregiert nach vergleichbaren territorialen Ebenen.

Der Begriff „aggregierte Bevölkerung“ weist darauf hin, dass man die Bevölkerungsdaten auf territorialen Ebenen mit ähnlichen Flächengrößen aggregiert hat, um die demografischen Daten auf Ebene der Großregion vergleichbar zu gestalten.

Ausgewählte Ebenen
Einheit Ausgewählte territoriale Ebene
Lothringen Kanton
Luxemburg Kanton
Rheinland-Pfalz Verbands- und verbandsfreie Gemeinde
Saarland Gemeinde
Wallonie Gemeinde

 

In Lothringen zum Beispiel, befinden sich die am stärksten bevölkerten Gebiete im Norden, nahe der luxemburgischen Grenze, entlang des Sillon Lorrain und im Süd-Osten, in Nähe zur Region Elsass. Im Gegensatz dazu sind die im Westen gelegenen Gebiete, nahe der Region Champagne-Ardenne, weit weniger bevölkert als der Rest der Region.

In Luxemburg, konzentriert sich die Bevölkerung hauptsächlich im Süden des Landes wo die Kantone Luxemburg und Esch-sur-Alzette besonders herausstechen Allerdings weist Luxemburg, generell und im Vergleich mit den anderen Einheiten der Großregion, eine homogenere Verteilung seiner Bevölkerung auf der Gesamtheit des Territoriums auf, mit sehr wenigen Gebieten, die schwach bevölkert sind. Diese Besonderheit ist gewiss an die geringe Fläche des Landes gebunden.

Für das Bundesland Rheinland-Pfalz verteilt sich die Bevölkerung mehr oder weniger homogen, auch wenn die wichtige Städte wie Trier, Kaiserlautern, Mainz oder Koblenz besonders herausstechen. Allerdings konzentrieren sich diese Städte, mit Ausnahme von Trier, eher in der Peripherie des Gebietes der Großregion.

Das Bundeslandes Saarland ist insgesamt stark besiedelt. Ein Schwerpunkt bildet die Stadt Saarbrücken und der Verdichtungsraum.

Für die Wallonie ist es möglich einen gewissen Bruch zwischen dem Süden und dem Norden der Region festzustellen, da die Bevölkerung sich im Wesentlichen im Norden konzentriert, also dort wo sich die wichtigen Städte der Wallonie befinden, wie Lüttich, Namur oder Charleroi. Allerdings, in unmittelbarer Nähe zur französischen und luxemburgischen Grenze (pôle européen de développement, PED) kann man eine höhere Einwohnerzahl feststellen. Diese Besonderheit ist vor allem durch die Dynamik der Grenze bedingt.

Für die deutschsprachige Gemeinschaft (DG) ist festzuhalten, dass 60% der Bevölkerung im Norden des Gebietes leben. Hier befinden sich nicht nur die größten Ortschaften, sondern auch die Dynamik der Grenze spielt eine wichtige Rolle mit der unmittelbaren Nähe des Nordens der DG zu Aachen.

Obwohl die absolute Einwohnerzahl nach Gemeinden es einige Feststellungen zu machen erlaubt, so ist es gleichwohl bedeutender, die Bevölkerungsdichte zu analysieren, welche die Beziehung zwischen der Bevölkerung und der Fläche eines gegebenen Gebiets berücksichtigt.

Zum letzten Mal aktualisiert am