Entwicklung 1999-2016

Die Karte entstammt einer Zusammenarbeit zwischen dem GIS-GR und der Interregionalen Arbeitsmarktbeobachtungsstelle (IBA) der Großregion. Sie ist Teil des Berichts zur Arbeitsmarktsituation 2017/2018 in der Großregion, welcher die IBA für den Gipfel der Großregion erstellt hat.

Luxemburg weist nicht nur den größten Anteil der Gruppe der 20- bis unter 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung auf, auch der Anstieg der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ist im Großherzogtum zwischen 1999 und 2016 am stärksten ausgefallen (+39,6%). Es folgen die an Luxemburg angrenzenden wallonischen Arrondissements Bastogne und Arlon (+22,6% bzw. +20,2%). Auch in den anderen Teilgebieten der Großregion wirkt sich in Grenznähe zu Luxemburg die wirtschaftliche Dynamik des Großherzogtums positiv auf die Zunahme der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter aus. In Lothringen erreichen Thionville sowie Longwy überdurchschnittliche Wachstumsraten (um die 7%), in Rheinland-Pfalz die Stadt Trier sowie der Kreis Trier-Saarburg (+18,8% bzw. +8,5%), und im Saarland verzeichnet der Kreis Merzig-Wadern einen deutlich schwächeren Rückgang (-2%) als der Rest des Bundeslandes (-9,6%). Daneben lassen sich regional überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten im wallonischen Waremme sowie rund um die Universitätsstandorte Mainz, Landau und Trier in Rheinland-Pfalz erkennen.

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