Metropolitane Dimension

Diese Karte wurde auf Anfrage des Koordinierungsausschuss Raumentwicklung (KARE) der Großregion erstellt und stellt einen Beitrag zum Raumentwicklungskonzept der Großregion dar. Sie wurde zudem durch die für die Raumplanung verantwortlichen Minister anlässlich der Fachsitzung vom 17. Januar 2013 verabschiedet. Es handelt sich demnach um eine Karte, die sich in einen strategischen und politischen Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf Ebene der Großregion einfügt.

Die Karte hebt die drei bestehenden metropolitanen Räume auf Ebene der Großregion mit ihren jeweiligen Orientierungen hervor:

  1. Ein erster grenzüberschreitender Verflechtungsraum im Zentrum der Großregion umfasst das Gebiet um Luxemburg, Metz, Nancy, Saarbrücken, Sarreguemines, Trier sowie Kaiserslautern
  2. Ein zweiter Raum, der in verschiedene Teilräume mit metropolitanem Charakter untergliedert ist, besteht um die Rheinachse und setzt sich aus drei innerdeutschen Metropolregionen zusammen: Rhein-Ruhr, Rhein-Main und Rhein-Neckar
  3. Ein dritter Raum mit metropolitanem Charakter befindet sich im Norden Walloniens. Er setzt sich aus Städten zusammen, die nach Brüssel ausgerichtet sind, sowie aus grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen wie der Eurometropole Lille-Kortrijk-Tournai oder der Region MHHAL (Maastricht-Heerlen- Hasselt-Aachen-Lüttich).

Die auf der Karte dargestellten städtischen funktionalen Gebiete entsprechen einer vereinfachten Version der funktionalen Gebiete, die in der Karte “Ober- und Mittelzentren der Großregion mit ihren funktionalen Gebieten” bestimmt wurden.

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